Menschen, Ideen, Hardware – in der Reihenfolge. Benjamin Wittorf

Werkzeuge

Gelegentlich werde ich gefragt, welche Werkzeuge ich benutze, um meiner Berufung nachzugehen. Da ich gutes Werkzeug zu schätzen weiß, inspiriert diese Liste vielleicht auch dich, deine genauer zu betrachten.


Zuletzt aktualisiert am 13. November 2021.

Hardware

Im Büro / daheim

  • Mein elektronisches Hauptarbeitsgerät ist ein iMac 24″. Mein letzter iMac hielt acht Jahre, und ich gehe davon aus, dass es dieser auch wieder tun wird.
  • Zur Konzentration und/oder für intensiven Musikgenuss sind aus meiner Hi-Fi-Zeit ein paar Bowers & Wilkins P7 Wireless „übrig“ geblieben.
  • Apropos Schreibtisch, an dem stehe ich so oft es geht: Ein elektrisch in der höhe verstellbarer tut seinen Dienst.
  • Handschriftliche Notizen halte ich in einem A4 Moleskine entweder mit einem LAMY 2000 Füllhalter oder einem LAMY cp1 tri pen fest.
  • Als Brieföffner und für kleine Haushaltsaufgaben nutze ich ein Victorinox Spartan Onyx Black und ein Victorinox Deluxe Tinker.
  • Nicht ganz auf dem Schreibtisch, allerdings neben dem Schreibtisch hängt ein 1×2 Meter großes Whiteboard an der Wand.

Unterwegs

  • Als Notizbuch in Gesprächen nutze ich ein LEUCHTTURM1917 mit einem Stift von Parker. Das Notizbuch hat die von Moleskine abgelöst, ganz trivial wegen der Stiftschlaufe; qualitativ geben sie sich nichts. Der Stift am Notizbuch hat meinen Parker Vector ersetzt, der irgendwo in Düsseldorf trotz Suchaktion verloren ging. (Und manchmal muss es doch ein Fisher SpacePen sein.)
  • Das Smartphone meiner Wahl ist ein Apple iPhone 12 Pro Max, dass ich in allererster Linie wegen seiner Kamera habe — die dann gar nicht so viel besser ist, und es das reguläre „Pro“ auch getan hätte, denn so ist mir das Handy oft schlichtweg zu groß. Ersetzen werde ich es dennoch erst, wenn es auseinander fällt.
  • Auf die Ohren gibt es unterwegs mit den Apple Airpods: Die ganzen Podcasts und Hörbücher wollen schließlich irgendwie gehört werden.
  • Für so viele andere Dinge und bereits zum ernsten Arbeiten (nicht nur einfach „mobil“) nutze ich das Apple iPad Air mit einem Apple Pencil. Es hat mein iPad Pro ersetzt, das mir einfach zu groß war, und das kleinere Pro mir den Aufpreis zum Air nicht wert gewesen ist. Auch das funktioniert so gut, dass ich es erst ersetzen werde, wenn es seinen Dienst nicht mehr tut.
  • Da ich in einer Großstadt wohne und mich etwas meinen Klienten anpasse, transportiere ich die Gegenstände meist in meiner Louis Vuitton Messenger Bag.

Web-Dienste

  • feedly hilft mir bei meinem Informationskonsum — und lerne „Leo“ immer mehr zu schätzen.
  • Mit IFTTT automatisiere ich den Transport von Informationen und Wissen, aus Diensten zu Diensten oder in Dateien.
  • Roam Research ist mein „Zettelkasten deluxe“: Mein ausgelagertes Erkenntnis-Gedächtnis, dass ich immer wieder mal durchlese, regelmäßig durcharbeite, und auch als eine Art Tagebuch nutze.

Software

Nicht nur, dass ich Geräte von Apple wegen ihrer Verarbeitung und Ästhetik zu schätzen weiß: Die verfügbare Software ist in ihrer Qualität und durch das (auch zu Recht kritisierte) Öko-System, in dem alle Apps geräteübergreifend synchronisieren, ein kaum zu beziffernder Produktivitätsgewinn für mich. Auflistung alphabetisch.

macOS

  • aText verwaltet meine Tastaturkürzel, von denen sich inzwischen einige angesammelt haben: kleine Versatzstücke bis hin zu ganzen (automatisiert angepassten) E-Mails.
  • Mit Atom erledige ich viele meiner programmatischen Aufgaben.
  • Automator ist wesentlicher Bestandteil, um automatisiert Aufgaben von meinem iMac erledigen zu lassen. Alleine das wäre mal einen eigenen Artikel wert: Automatisierung hilft mir sehr, mich auf wesentliche Arbeitsschritte zu konzentrieren, statt unnötig Zeit mit busy work zu verbringen.
  • Bartender nutze ich aus ästhetischen Gründen. Ständig sichtbar in meiner Menüleiste habe ich nur die Uhrzeit, Time Out und BusyCal.
  • Auch BetterTouchTool gehört zu den Automatisierungswerkzeugen. Vornehmlich nutze ich es für das Konzept des Hyper Keys.
  • Meinen Kalender verwalte ich mit BusyMac, auch deshalb, weil ich dort meine terminierten Aufgaben („Erinnerungen“) mit angezeigt bekomme.
  • Ich habe viel zu viele Bücher, und die sind auch nicht weniger in Bücher. Was ich mag: extensive Notizen, die über alle Geräte hinweg synchronisieren, und irgendwie immer etwas zwischendurch zum Lesen zu haben.
  • Wenn ich ein E-Book mal aufbereiten muss, hilft mir calibre. Wie kann Software nur so hässlich und gleichzeitig praktisch sein.
  • Manchmal bin ich zu faul, Texte selbst zu übersetzen, und da hilft mir DeepL.
  • Wenn ich schon mal etwas bestelle, dann möchte ich darüber informiert werden, wo die Pakete sind: Deliveries.
  • Für meine Recherchen im Internet ist DEVONagent unabdingbar.
  • DEVONsphere ist eine Art kontextualisiertes Spotlight: auf ein Dokument im Finder oder Mails in meinem Mail-Programm angewandt, zeigt es sehr zuverlässig verwandte, zusammenhängende und ähnliche Dokumente und eben Mails an.
  • Das eine oder andere Projekt, dass ich verfolge oder auch von mir selbst ist für den Austausch drum herum mit Discord vertreten.
  • Mit Erinnerungen verwalte ich ebenfalls meine Aufgaben.
  • Zum Arbeiten mit Aufgaben/Erinnerungen nutze ich oft GoodTask für die Kanban-ähnlichen Boards.
  • Goldie App nutze ich, weil ich dann doch erstaunlich oft „Dinge“ auf meinem Bildschirm im Goldenen Schnitt komponiere.
  • Mit iA Writer verwalte ich meine ÜBERSCHRIFTEN.
  • iTerm2 ist das Terminal meiner Wahl.
  • Aus gutem Grund traue ich Software-Anbietern nicht, und Little Snitch petzt herrlich schön, wohin Programme Verbindungen aufbauen — wenn ich es denn zulassen möchte.
  • Mit MarsEdit verwalte ich meine Blog-Inhalte.
  • Musik, weil ich Spotify alleine schon der Optik wegen nicht ertragen kann. Läuft immer im Vollbild.
  • Auch wenn ich Musik liebe, läuft oft genug Noizio: das virtuelle Kaffeehausambiente für zu Hause. Macht mich tatsächlich fokussiert.
  • In Notizen halte ich Anleitungen und Daten fest.
  • Als Teil meiner Automatisierung hilft mir PDF OCR X Enterprise Edition, PDFs durchsuchbar zu machen.
  • Pixelmator Pro mausert sich langsam zum Fotobearbeitungswerkzeug meiner Wahl, und auch meine ÜBERSCHRIFTEN setze ich darin. Wenn es noch perspektivische Vierpunkt-Korrektur hätte, wäre es „perfekt“.
  • Zum Surfen nutze ich Safari: nicht nur, weil der Browser schnell ist, sondern auch, weil sämtliche jemals von mir besuchten Websites mit Spotlight durchsuchbar sind.
  • Signal nutze ich für vertrauliche Kommunikation.
  • Die Mächtigkeit und Nützlichkeit von Spotlight in meiner Arbeit kann ich kaum in Worte fassen, weil ein CMD-Leertaste zu einem Synonym für ausgelagerten Wissenszugriff bei mir geworden ist. Nahezu alle Inhalte, die auf meinen Geräten sind, oder zu denen meine Geräte Zugang haben, kann ich so finden. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich Spotlight für eine der größten Erfindungen der Informationstechnik halte.
  • Sync Folders Pro hält mir immer synchronisiert die wichtigsten Dokumente auf einem verschlüsselten USB- und Netzwerklaufwerk vor.
  • Text schreibe ich fast immer in Markdown, und TableFlip ist da unerlässlich für Tabellen.
  • Tampermonkey ist eine sehr nützliche Erweiterung für Safari, zum Beispiel, um Facebook zu entschlacken oder auf diversen Websites direkt „auf einer Seite lesen“ anzuzeigen.
  • The Unarchiver kann Dinge entpacken, die macOS nicht entpacken kann.
  • Time Out hilft mir dabei, regelmäßig Pausen zu machen.
  • Für die Arbeit mit einigen Klienten ist der Tor Browser unerlässlich.
  • Transmit nutze ich, um ganz oldschool Dateien von meinen Geräten auf meine Server zu kopieren.
  • Tweetbot ist meine App für das einzige soziale Netzwerk, dass ich zum Austausch nutze.
  • Nach Vernachlässigung meiner kreativen Texte habe ich wieder angefangen, Ulysses zu nutzen — und schreibe mittlerweile auch viele andere Texte, wie meine Artikel, wieder damit.
  • Der Werbeblocker meiner Wahl ist Wipr.
  • WordCounter als reine Metrik der Eitelkeit und nur etwas als Antrieb: Das Programm zeigt mir an, wie viele Wörter ich insgesamt an einem Tag (bisher) geschrieben habe.

iOS

  • 1.1.1.1 ist mein „Standard-VPN“ und tut seinen Dienst, transparent.
  • Mit Authy pflege ich meine Zwei-Faktor-Authentisierung.
  • Wie ein Hacker und an gute alte Zeiten erinnert fühle ich mich mit Blink. Da ich ein paar eigene Server betreibe, komme ich nicht darum umher.
  • Bücher lese ich auch auf dem iPhone. Natürlich auch auf Toilette.
  • Deliveries zeigt mir auch unterwegs an, dass der Paketbote wieder nur die Karte eingeworfen hat, statt bei den Nachbarn zu klingeln.
  • Auch unterwegs schaue ich gerne in den Austausch um das eine oder andere Projekt bei Discord.
  • Erinnerungen nutze ich ebenfalls auf meinen mobilen Geräten.
  • Auf dem iPhone nutze ich den iA Writer irgendwie nur gelegentlich als Notizblock — der immerhin sofort mit allen anderen Geräten synchronisiert.
  • Instagram nutze ich ausschließlich für meine ÜBERSCHRIFTEN.
  • JotNot Pro ist der erste Schritt in ein papierloses Büro. Und in meine Automatisierung, was das angeht.
  • Was Kurzbefehle so alles kann und macht, ist ein ganzes Buch wert. Fasse ich unter „Automatisierung“.
  • Wenn ich Musik höre, dann mit Musik. Nicht nur der ständige Zugriff auf den gefühlt gesamten Musikkatalog der Welt, sondern auch der Zugriff auf von mir gesammelte Perlen, wo auch immer ich bin, ist schön.
  • Notizen erfüllt denselben Zweck wie am iMac.
  • Procreate Pocket, wenn ich doodle.
  • PS Express nutze ich nur für eine einzige Funktion: für die perspektivische Korrektur von Fotos.
  • Safari aus denselben Gründen wie am iMac, und wie auch am iMac ist alles auf dem iPhone mit Spotlight durchsuchbar.
  • Für die Arbeit mit einigen Klienten benötige ich eine sichere Kommunikation, und dafür nutze ich Signal.
  • Für den mobilen Datenaustausch zu meinen Servern nutze ich ebenfalls Transmit.
  • Weil es wunderbar mit iOS synchronisiert, ist Tweetbot auch auf dem Handy die App meiner Wahl für Twitter.
  • Unerwartet nutze ich Ulysses auch unterwegs zum Überarbeiten meiner Texte.
  • Wipr blockt auch auf dem iPhone Werbung.

iPadOS

Zusätzlich oder abweichend zu den Apps auf meinem iPhone nutze ich noch die folgenden Apps auf meinem iPad: