Menschen, Ideen, Hardware – in der Reihenfolge. Benjamin Wittorf

Wen es dir kein Einkommen, keine Inspiration, oder keine Orgasmen bringt, gehört es nicht in dein Leben

Menschen haben eine Bedürfnishierarchie.

Wir können diese Bedürfnisse in „Grundbedürfnisse“, „psychologische Bedürfnisse“ und „Selbstverwirklichungsbedürfnisse“ unterteilen, wobei die Grundbedürfnisse ganz unten und die Selbstverwirklichungsbedürfnisse ganz oben stehen. In dieser Hierarchie können wir nur dann sinnvoll aufsteigen, wenn die Bedürfnisse in den unteren Kategorien im Wesentlichen befriedigt werden.

Zum Beispiel kann das höherrangige Bedürfnis der Selbstverwirklichung nicht erreicht werden, solange unsere niederrangigen Bedürfnisse, wie Essen, physische Sicherheit und zwischenmenschliche Beziehungen, nicht in Grundzügen befriedigt sind.

Dabei streben wir hauptsächlich nach Selbstverwirklichung — der Spitze dieser Hierarchie –, und setzen den größten Teil unserer Zeit und Energie für Aktivitäten ein, die uns Erfolgserlebnisse vermitteln, unser Selbstwertgefühl steigern und die Erfüllung unseres vollen Potenzials versprechen.

Wir tun das so intensiv, dass wir unsere Grundbedürfnisse und psychologischen Bedürfnisse vernachlässigen. Und weil diese Bedürfnisse nicht richtig befriedigt werden, wie nicht genug zu schlafen, sich nicht gesund zu ernähren, Sicherheiten aufzubauen und zwischenmenschliche Bindungen zu stärken, beginnt sich unser Wohlbefinden zu verschlechtern.

Deshalb musst du dafür Sorge tragen, dass deine gesamte Bedürfnishierarchie befriedigt wird, und du nicht in dein Leben lässt, was dich davon abhält — ganz besonders, wenn du Selbstverwirklichung anstrebst.

Randbemerkung

In schwierigen Zeiten hilft es, wenn du dir klarmachst, welche dieser Bedürfnisse Priorität haben, und zu verstehen, dass je weiter unten sie stehen, umso mehr über Zusammenarbeit zu bedienen sind.


Dieser Text entstand ursprünglich für die zweite Version der ÜBERSCHRIFTEN.